Nieder­lage im Meis­ter­schaft­skampf – Plauer Hand­ball-Frauen sind Vizemeister

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30. Apr. 2026

Fynn Schwabe

Vizemeister
Vizemeister

Im zweit­en Final­spiel um die Bezirksmeis­ter­schaft empfin­gen die Frauen des Plauer SV den SSV Ein­heit Teterow in heimis­ch­er Halle. Die Aus­gangslage war klar: Nur ein Sieg mit min­destens zehn Toren Unter­schied hätte noch zum Titel gere­icht. Entsprechend entschlossen gin­gen die Black Ladys in die Partie.

Der Start ver­lief vielver­sprechend. Plau ging früh in Führung und zeigte, dass man sich für das große Ziel noch ein­mal alles vorgenom­men hat­te. Anders als im Hin­spiel set­zte das Team dies­mal auf eine sehr offen­sive Abwehrfor­ma­tion, die im Ver­lauf der Par­tie phasen­weise in eine 3:3‑Deckung überg­ing. Damit gelang es, das gefährliche Zusam­men­spiel der Teterow­erin­nen über die Mitte und den Kreis deut­lich bess­er zu unterbinden.

Die Gäste reagierten jedoch clever auf die Umstel­lung und ver­lagerten ihr Angriff­sspiel zunehmend auf die Außen­po­si­tio­nen. Von dort kamen sie immer wieder zu Abschlüssen und kon­nten sich so Stück für Stück abset­zen. Trotz großem Ein­satz und hoher Lauf­bere­itschaft auf Plauer Seite gelang es nicht, alle Lück­en zu schließen, sodass Teterow sich bis zur Hal­bzeit eine 7:13 Führung erspielte.

Doch die Black Ladys gaben sich nicht auf. Nach dem Seit­en­wech­sel zeigte die Mannschaft noch ein­mal ein­drucksvoll Moral. Angetrieben von der heimis­chen Kulisse kämpfte sich Plau zurück ins Spiel, stand defen­siv weit­er­hin mutig und set­zte auch im Angriff immer wieder Akzente.

Trotz dieser starken Phase gelang es jedoch nicht mehr, den Rück­stand entschei­dend zu verkürzen. Teterow behielt die nötige Ruhe und brachte den Vor­sprung let­ztlich über die Zeit. Am Ende musste sich der Plauer SV mit 21:26 geschla­gen geben.

Auch wenn die Meis­ter­schaft damit ver­passt wurde, über­wiegt der Stolz auf eine starke Sai­son. Mit dem Vize­meis­ter­ti­tel belohnt sich das Team für eine geschlossene Mannschaft­sleis­tung über die gesamte Spielzeit hin­weg. Ein beson­der­er Moment fol­gte nach Abp­fiff: Vom Vere­in erhielt jede Spielerin eine Rose als Anerken­nung – ein schönes Zeichen für Ein­satz, Teamgeist und Zusammenhalt.

Die Black Ladys kön­nen erhobe­nen Hauptes auf diese Sai­son zurückblicken.