Kurzberichte vom Wochenende

5 min

19. Jan. 2026

Fynn Schwabe

WJA mit starkem Auswärtssieg zu 7.
WJA mit starkem Auswärtssieg zu 7.

Black­Bulls auswärts erneut chancenlos

Auch beim Tabel­len­hachbarn SVW 2 gab es für die 1. Män­ner nichts zu holen, denn am Ende gab es eine klare 30:18 Auswärt­snieder­lage. Beim direk­ten Kon­tra­hen­ten um den Klassen­er­halt war ins­beson­dere ergeb­nis­tech­nisch mehr drin​.So war die Anfangsphase noch aus­geglichen, aber mit zunehmender Spielzeit über­nahm der can Gast­ge­ber die Ini­tia­tive und kon­nte sich miter sv einem 5:1 Zwis­chen­spurt zur Hal­bzeit mit 17:9 vorentschei­dend abset­zen. Über weite Streck­en der zweit­en Hal­bzeit spiel­ten die Black­Bulls auf Augen­höhe. Abwehr und Angriff steigerten sich, aber zu viele Tor­chan­cen wur­den aus­ge­lassen. So war die sech­ste Auswärt­snieder­lage im sech­sten Auswärtsspiel per­fekt. Nun heißt zu Hause punk­ten, denn da ste­ht eine kleine Serie zu Buche und da zeigen die Black­Bulls ein ganz anderes Gesicht. Geg­n­er ist Sonnabend der Tabel­len­zweite Schwaan­er SV (18.30).

Black Ladys feiern phänom­e­nalen Heim­sieg gegen Grün-Weiß Schw­erin IV

Im Rück­spiel der Bezirk­sli­ga West (Staffel B) empfin­gen die Plauer Black Ladys den SV Grün-Weiß Schw­erin IV in heimis­ch­er Halle – und hat­ten noch eine Rech­nung offen. Das Hin­spiel in Schw­erin ging mit 21:26 ver­loren, sodass die Plauerin­nen fest entschlossen waren, vor eigen­em Pub­likum ein anderes Gesicht zu zeigen. Zu Beginn entwick­elte sich zunächst ein Spiel auf Augen­höhe, in dem bei­de Mannschaften zu ihren Chan­cen kamen. Doch mit zunehmender Spielzeit über­nah­men die Black Ladys immer mehr die Kon­trolle. Mit großem Kampfgeist, Tem­po und ein­er sta­bilen Abwehr set­zten sie sich Tor um Tor ab und zogen bis zur 15. Minute bere­its auf 10:5 davon. Schw­erin fand kaum noch Lösun­gen gegen die kon­se­quente Abwehrar­beit der Gast­ge­berin­nen. Auch in der Folge waren die Plauerin­nen nicht zu stop­pen. Sie nutzten Ball­gewinne kon­se­quent, spiel­ten konzen­tri­ert bis zur klaren Tor­chance und baut­en ihren Vor­sprung weit­er aus. Beim deut­lichen Hal­bzeit­stand von 21:9 war bere­its klar, wohin die Reise an diesem Abend gehen sollte. In der zweit­en Hal­bzeit schlichen sich zwar vere­inzelt Fehler ein, und die Abwehrar­beit war nicht mehr ganz so kon­se­quent wie im ersten Durch­gang. Dadurch kam Schw­erin zu eini­gen Strafwür­fen. Doch auch hier wusste Torhü­terin Bau­mann zu glänzen und entschärfte zwei Sieben­meter ein­drucksvoll. Trotz klein­er Unkonzen­tri­ertheit­en blieb Plau spielbes­tim­mend und ließ keinen Zweifel am Aus­gang der Par­tie. Am Ende stand ein hochver­di­en­ter und mehr als deut­lich­er 34:16-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Beson­ders erfreulich: Jede Spielerin der Plauer Black Ladys kon­nte sich in die Torschützen­liste ein­tra­gen – ein Beweis für die mannschaftliche Geschlossen­heit und Bre­ite des Kaders. Mit diesem überzeu­gen­den Auftritt sich­ern sich die Plauerin­nen nicht nur die gelun­gene Revanche, son­dern erkämpfen sich zugle­ich den 2. Tabel­len­platz in der Staffel B der Bezirk­sli­ga West zurück. Ein starkes Zeichen im Saisonendspurt.

Minikad­er der wJA siegt mit toller Moral im Auswärtsspiel 

Mit nur sieben Sea­Girls fuhr die wJA Son­ntagvor­mit­tag zum Lig­akon­tra­hen­ten SV Ein­heit Dem­min. Auch wenn das Hin­spiel mit 26:21 gewon­nen wurde, waren die Erfol­gsaus­sicht­en auf Grund des Minikaders ver­gle­ich­sweise ger­ing. So war die Devise lange im Spiel bleiben und die sich bietenden Chan­cen kon­se­quent nutzen. Während die Abwehr über die gesamte Spielzeit mit Team­work und Kampf überzeugte, wur­den in der Offen­sive viele gute Ein­wurfmöglichkeit­en aus­ge­lassen, Hal­bzeit­stand 10:8. Selb­st beim 18:15, sieben Minuten vor Spie­lende, war eine Trendwende nicht zu erken­nen. Doch mit einem sehenswerten Schlussspurt, ein biss­chen For­tu­na und ein­er tollen kämpferischen Leis­tung, dreht­en die Seestäd­terin­nen die Par­tie in den Schlussminuten und jubel­ten gemein­sam über einen 20:22 Auswärtssieg. Glückwunsch!

WJB ver­passt Revanche

Am gestri­gen Sam­stag absolvierte die WJB ihr let­ztes Vor­run­den­spiel gegen den Tabel­len­er­sten SG Lüt­zow. Im Hin­spiel noch 27:18 unter­legen, woll­ten sich die Sea­Girls für diese zu deut­liche Nieder­lage samt unglück­lich­er Beglei­tum­stände revanchieren. Von Beginn an kon­nte man den Spielauf­bau des Geg­n­ers durch die offen­sive Abwehr erfol­gre­ich stören und beson­ders Thea zeigte in vie­len Aktio­nen kör­per­liche Präsens. Auch der Angriff lief flüs­sig und die Mannschaft zeigte sich auf allen Posi­tio­nen torge­fährlich. Dadurch erspiel­ten sich die Mäd­chen einen 12:9‑Halbzeitstand, begleit­et durch eine her­vor­ra­gende Tor­wartleis­tung von Frie­da. Auch wenn man den kleinen Vor­sprung zu Beginn der 2. Hal­bzeit ver­wal­ten kon­nte, schlichen sich zunehmend Unkonzen­tri­erten und Fehler beim Torab­schluss ein. Beim 16:16 nach 35 Minuten waren die Gäste wieder voll im Geschehen. Auch eine Auszeit kon­nte den Neg­a­tivtrend nicht ver­hin­dern und die SG zeigten sich in dieser Phase bis­siger und leicht­füßiger (17:20). Durch Ein­satzbere­itschaft und Kampfgeist sollte die Wende nochmal gelin­gen doch in der Schlussphase wollte das Runde ein­fach nicht mehr ins Eck­ige. Auch wenn der let­zte Strafwurf von Jule nach dem Schlussp­fiff noch ein­mal ver­wan­delt wer­den kon­nte, durften am Ende die Gäste, beim knap­pen 20:21, jubeln. Vier vergebene Strafwürfe plus ungenutzte Tor­chan­cen von Außen in der Crunchtime waren in Summe zu viele Patzer. Auch wenn die Ent­täuschung am Ende groß war, braucht die Mannschaft in kle­in­ster Weise zu hart mit sich ins Gericht gehen. Wir grat­ulieren Lüt­zow für das Erre­ichen der Meis­ter­runde. Für uns geht es nach den Win­ter­fe­rien auf Kurs in Rich­tung Bezirksmeisterschaft.

mJD in Wis­mar siegreich

In einem Duell auf Augen­höhe kon­nte sich unsere mJD heute mit 37:36 in Wis­mar durch­set­zen. Die Wis­mar­er stell­ten uns dabei immer wieder vor neue Her­aus­forderun­gen (Spiel mit 4 Rück­raum­spiel­ern) und waren mit vie­len spiel­starken Jungs der erwartet starke Geg­n­er. Mehrfach gin­gen sie in der ersten Hälfte mit drei Toren in Front. Unsere Jungs kon­nten in der 19. Minute erst­mals nach einem 5:0‑Lauf in Führung gehen. Nach wech­sel­nden Führun­gen ging es fol­gerichtig mit einem 20:20 in die Hal­bzeit. Bis zum 26:25 in der 32. Spielminute kon­nte sich weit­er­hin kein Team entschei­dend abset­zen. Dann gelang uns mit einem 7:1‑Lauf die erste deut­lichere Führung (33:26). Lei­der gelang es uns in der Fol­gezeit nicht den Sack zuzu­machen”. Wis­mar holte Tor um Tor auf und verkürzte in der Schlussminute nochmals auf ein Tor. In der let­zten hal­ben Minute kon­nten wir den Ball in der Man­ndeck­ung behaupten und sicherten uns so zur Freude aller zwei weit­ere Punkte.

mJE mit Start-Ziel-Sieg

Das erste Heim­spiel in der Final­runde kon­nte unsere mJE gegen den HV Leezen siegre­ich been­den. Nach einem gelun­genen Start in die Par­tie (7:1) kon­nten unsere Jungs den Vor­sprung bis zur Hal­bzeit noch auf 15:6 aus­bauen. Auch in der zweit­en Hal­bzeit zeigten wir mehrfach schöne Kom­bi­na­tio­nen, bei denen der Ball gut durch die eige­nen Rei­hen lief. Der Vor­sprung kon­nte dabei bis zum Schlussp­fiff auf 30:14 aus­ge­baut wer­den. Großes Kom­pli­ment an das Leezen­er Team, die trotz eines deut­lichen Rück­stands nie auf­steck­ten und über das gesamte Spiel eine tolle kämpferische Leis­tung zeigten.