Kurzberichte vom Wochenende

4 min

12. Jan. 2026

Fynn Schwabe

MJE mit guter Leistung in Bützow
MJE mit guter Leistung in Bützow

12. Män­ner Auswärts­bann nicht gebrochen

Einen Raben­schwarzen Spielt­ag erwis­cht­en die Black­Bulls. So unter­lag die Zweite, ange­treten mit großen Beset­zung­sprob­le­men, dem Tabel­len­führer Mal­chow­er SV mit 20:36, die Erste musste sich im Auswärtsspiel beim Tabel­len­nach­barn TSG Wis­mar mit 33:21 Toren geschla­gen geben. Die Oberli­ga­truppe bleibt somit auch im fün­ften Auswärtsspiel erfol­g­los. Zumin­d­est über weite Streck­en der ersten Hal­bzeit war diese klare Nieder­lage nicht abse­hbar, denn über ein 0:2 und 7:8 war man in der Anfangsvier­tel­stunde sog­ar spielbes­tim­mend, Hal­bzeit 16:12. Doch wed­er Auszeit­en, noch tak­tis­che Maß­nah­men kon­nten den Abwärt­strend in Hal­bzeit zwei stop­pen, so dass am Ende eine klare 33:21 Auswärt­snieder­lage quit­tiert wer­den musste. Die Diskrepanz zwis­chen Heim- und Auswärtsspie­len wurde mit dieser Nieder­lage ein­mal mehr offen­sichtlich. Wir arbeit­en aber dran und haben in dieser Sai­son noch fünf Auswärtsspiele, um es bess­er zu machen. Näch­sten Sonnabend fahren wir als Gast zum SVW 2, Anpfiff 13.30 Uhr

Bit­tere Auswärt­snieder­lage der Black Ladys in Teterow

Die Plauer Hand­ball Frauen reis­ten gestern zum SSV Ein­heit Teterow. Nach dem Unentsch­ieden im Hin­spiel war von Beginn an eine span­nende Par­tie zu erwarten. Die Plauerin­nen erwis­cht­en den besseren Start und gin­gen früh mit 1:3 in Führung, kon­nten diesen Vorteil jedoch nicht hal­ten. Teterow drehte das Spiel und ging mit ein­er 16:11-Führung in die Hal­bzeit. In der zweit­en Hälfte lief Plau lange einem deut­lichen Rück­stand hin­ter­her, zeigte aber Moral und Kampfgeist. Trotz zwis­chen­zeitlich neun Toren Rück­stand ver­hin­derten die Plauerin­nen Schlim­meres und verkürzten bis zum Abp­fiff noch auf 31:25. Am Ende ste­ht eine bit­tere Nieder­lage, beson­ders nach der starken Leis­tung im Hin­spiel. Nun heißt es: Blick nach vorne und volle Konzen­tra­tion auf die let­zten bei­den Spiele der Staffel! 

WJA ver­liert kämpferische Partie 

Ein­mal mehr mussten die Sea­Girls der wJA ihre Lig­atauglichkeit in der Oberli­ga MV unter Beweis stellen. Geg­n­er war der ver­lust­punk­t­freie Meis­ter­schafts­fa­vorit SG Vor­pom­mern, wom­it die Rollen klar verteilt waren. Per­son­ell aufge­stockt mit Mäd­chen der wJB, bot der Gast­ge­ber über weite Streck­en der Par­tie ordentlich Paroli. Ins­beson­dere Abwehr und Rück­zugs­be­we­gung waren lobenswert. Mit kör­per­lich­er Präsenz und Robus­theit ließen sich die PSV Mädels im Angriff zunächst jedoch den Scheid abkaufen. Eine Auszeit in der 20. Minute (2:9), ver­bun­den mit ein­er tak­tis­chen Umstel­lung, ver­half den Gast­ge­berin­nen for­t­an zu mehr Abschlüssen. So wurde in der verbleiben­den Spielzeit gut mit­ge­spielt (14:19), End­stand 16:28. Glück­wun­sch nach Greif­swald und viel Erfolg im Kampf um die Landesmeisterschaft.

WJB mit überzeu­gen­dem Auftritt in Sternberg 

Per­son­ell gebeutelt, ohne etat­mäßige Kreis­läuferin, ging es gestern Nach­mit­tag zum Rück­spiel nach Stern­berg. Das Hin­spiel kurz vor der Wei­h­nachtspause kon­nte zwar in eigen­er Halle am Ende knapp gewon­nen wer­den, jedoch wussten die Mäd­chen angesichts der Per­son­alie um die Schwere des Spiels. Nach viel Zus­pruch durch den Train­er ging es in die Par­tie, in der sich die Mädels von Beginn an motiviert zeigten und mit viel Vari­abil­ität und Torge­fährlichkeit im Angriff den Geg­n­er früh unter Druck set­zten. Auch die offen­sive Abwehr fruchtete, sodass Emil­ia und Schnei­di den einen oder anderen Ball abluchsen kon­nten. Der Stern­berg­er HV blieb aber weit­er dran und kämpfte aufopfer­ungsvoll um jedes Tor (Hal­bzeit­stand 14:16). Zu Beginn der 2. Hälfte wurde dann aber rel­a­tiv schnell der Grund­stein für den Erfolg gelegt. Dank eines 4:0‑Laufes set­zten sich die Gäste nun deut­lich­er ab und Stern­berg kam erst 11 Minuten nach Wieder­anpfiff zu seinem ersten Tor. Auch wenn der Geg­n­er im weit­eren Spielver­lauf nochmal auf vier Tore verkürzen kon­nte, spiel­ten die Seestäd­terin­nen den Vor­sprung sou­verän runter. Am Ende durften sich die vie­len mit­gereis­ten Eltern mit der Mannschaft über das tolle Ergeb­nis (21:26) freuen. Beson­ders her­vorzuheben ist Hedi, die als junge C‑Spielerin ihr erstes Spiel bei den B‑Mädchen absolvierte und in ihrer Pre­mière gle­ich zwei tolle Tre­f­fer beisteuerte. 

mJD feiert Kantersieg

Zum Jahre­sauf­takt traf unsere mJD auf die zweite Vertre­tung der Meck­len­burg­er Stiere, ein Geg­n­er, der uns im Hin­spiel ordentlich forderte. Am heuti­gen Tag präsen­tierten sich unsere Jungs jedoch als zu stark. Mit druck­vollem Angriff­sspiel und ein­er aufmerk­samen Abwehr kon­nten wir uns bere­its zur Hal­bzeit einen deut­lichen Vor­sprung erspie­len (21:10). Lobenswert, dass auch in der zweit­en Hal­bzeit kein Bruch ins Spiel kam und der Vor­sprung sukzes­sive aus­ge­baut wer­den kon­nte. Mit dem 47:25-Sieg bleiben unsere D‑Jungs vor­erst auf dem zweit­en Tabel­len­platz der Oberli­ga M‑V. Eine Leis­tung, auf die man stolz sein kann.

mJE holt 2 Punk­te in Bützow

Im zweit­en Spiel der Final­runde mussten unsere mJE dieses Mal beim starken TSV Büt­zow antreten. Aus unzäh­li­gen Duellen der Ver­gan­gen­heit wussten wir, dass dies ein schw­er­er Geg­n­er sein würde. In der ersten Hal­bzeit zeigten unsere Jungs eine kämpferisch starke Abwehrleis­tung, bei der viele Bälle abge­fan­gen wer­den kon­nten. Im Angriff hat­te man mit mehreren Pfos­ten­tr­e­f­fern noch etwas Pech, den­noch kon­nte man über die Zwis­chen­stände von 3:6 und 4:11 beim 8:13 die Seit­en wech­seln. Dieser Vor­sprung gab den Jungs auch in der zweit­en Hälfte Sicher­heit. In der Abwehr wur­den weit­er­hin rei­hen­weise Bälle fair erobert, die dann im schnellen Umkehrspiel im geg­ner­ischen Tor unterge­bracht wer­den kon­nten. Spätestens beim 16:31 war das Spiel entsch­ieden. Auch wenn die Büt­zow­er noch etwas Ergeb­niskos­metik betreiben kon­nten (22:33), trübte das keineswegs die Freude über die beste Saison­leis­tung der Jungs.