Kurzberichte vom Wochenende

8 min

16. März 2026

Fynn Schwabe

Ein letztes mal Jugen hieß es für viel SeaGirls der wJA am Wochenende
Ein letztes mal Jugen hieß es für viel SeaGirls der wJA am Wochenende

Restart der 1.Männer missglückt 

Mit einem gebraucht­en Tag kann man in der MV Liga nicht beste­hen und in einem Auswärtsspiel sowieso nicht. Das war das Faz­it der Black­Bulls am Sam­stag beim ersten Punk­t­spiel nach acht Wochen Spiel­pause beim Tabel­len­zweit­en Güstrow­er HV. Von Anfang an war der Gast­ge­ber spielbes­tim­mend und riss das Spiel an sich. Plau bemühte sich um Bal­lkon­trolle, fab­rizierte aber etliche tech­nis­che Fehler im Angriff und warf zudem zu viele Fahrkarten, Hal­bzeit­stand 8:18. Die zweite Spiel­hälfte war ein Spiegel­bild von Hal­bzeit eins. Sowohl über ein Überzahlspiel als auch über den nor­malen Posi­tion­san­griff fan­den die Seestädter nicht ins Spiel. Am Ende set­zte es eine klare 32:16 Auswärt­snieder­lage. Schon näch­sten Sonnabend sind die Black­Bulls auf Wiedergut­machung aus. In der heimis­chen Klüschen­berghölle emp­fan­gen sie um 18.30 Uhr die Meck­len­burg­er Stiere zum Meisterschaftsspiel.

Halb­fi­nale um die Bezirksmeis­ter­schaft – Hin­spiek: Aufhol­jagd der Black Ladys kommt zu spät

Am Sam­stag stand für die Plauerin­nen das erste Halb­fi­nale um die Bezirksmeis­ter­schaft auf dem Pro­gramm. Auswärts trafen die Black Ladys auf den Meck­len­burg­er SV – und liefer­ten sich ein inten­sives und kämpferisches Duell. Erste Hal­bzeit: Offen­er Schlagab­tausch. Die Par­tie begann zunächst aus­geglichen. Bei­de Mannschaften begeg­neten sich auf Augen­höhe, wobei der Meck­len­burg­er SV im Ver­lauf der ersten Hal­bzeit immer wieder leicht die Nase vorn hat­te. Die Seestäd­terin­nen blieben jedoch dran und arbeit­eten sich nach zwis­chen­zeitlichen Rück­stän­den immer wieder her­an. Vor allem über das Kreis­spiel gelang es den Gast­ge­berin­nen mehrfach, erfol­gre­ich zum Abschluss zu kom­men. So gin­gen die Teams schließlich mit einem 16:19 aus Sicht der Plauerin­nen in die Hal­bzeit­pause. Schwieriger Start in Hälfte zwei. Die Pause nutzten die Black Ladys, um neue Lösun­gen zu entwick­eln und sich für die zweite Hal­bzeit neu auszuricht­en. Der Start ver­lief jedoch zunächst nicht nach Plan: In der 36. Minute set­zte sich der Meck­len­burg­er SV auf 25:18 ab und ver­schaffte sich damit ein kom­fort­a­bles Pol­ster. Die Plauerin­nen ließen sich davon jedoch nicht ent­muti­gen. Mit ein­er Umstel­lung in der Abwehr und großem kämpferischen Ein­satz starteten die Seestäd­terin­nen eine Aufhol­jagd. Starke Moral bis zum Schluss. In der Schlussphase mobil­isierten die Black Ladys noch ein­mal alle Kräfte und verkürzten den Rück­stand Schritt für Schritt. Trotz der engagierten Aufhol­jagd reichte es am Ende jedoch nicht mehr für eine voll­ständi­ge Wende. Das Spiel endete schließlich 32:34 aus Sicht der Plauerin­nen. Trotz der Nieder­lage zeigte das Team großen Kampfgeist: Ein zwis­chen­zeitlich­er Rück­stand von sieben Toren kon­nte deut­lich verkürzt wer­den – ein wichtiger Fak­tor mit Blick auf das Rück­spiel. Aus­blick: Entschei­dung in der Klüschen­berghölle Bere­its am kom­menden Woch­enende ste­ht das zweite Halb­fi­nale an. Dann emp­fan­gen die Seestäd­terin­nen den Meck­len­burg­er SV in der heimis­chen Klüschen­berghölle. Mit hof­fentlich vollem Kad­er und der Unter­stützung der heimis­chen Fans wollen die Black Ladys im Rück­spiel noch ein­mal alles in die Waagschale wer­fen, um das Duell um den Finaleinzug offen zu halten. 

Senioren mit Sieg und Nieder­lage im Heimturnier

Die PSV Oldies bestrit­ten Son­ntag ihr let­ztes Punk­t­spiel­turnier der laufend­en Sai­son. Mit einem 26:16 Sieg gegen den Parchimer SV und ein­er kämpferischen 17:21 Nieder­lage gegen die TSG Wis­mar, bele­gen die Old Bulls momen­tan Platz drei der Tabelle. Für die neu formierte Mannschaft ein gutes Come­back im Ver­gle­ich zum Vor­jahr. Punk­tuell ste­hen für einige Akteure nun noch Punk­t­spiele mit den Black­Bulls der 1./2. Män­ner an, bevor im Juni mit ein­er Floß­fahrt die Sai­son been­det wird.

Sea­Girls der wJA mit let­zten Heim­spiel und vie­len Tränen 

Ein biss­chen Wehmut tat sich im weit­en Rund der Klüschen­berghalle auf, denn die wJA bestritt ihr let­ztes Heim­spiel gegen den TSV Büt­zow. Sportlich rück­te die am Ende etwas zu hohe Nieder­lage (16:28) in den Hin­ter­grund. Denn ein­er­seits boten die Mädels über weite Streck­en der Par­tie einen offe­nen Schlagab­tausch (Hal­bzeit­stand 8:11, 47. Minute 14:17), ander­er­seits war es das let­zte Spiel als A‑Jugend in dieser For­ma­tion. Das aktuelle (C/B/A) und ehe­ma­lige (F/E/D) Trainierges­pann H. Wit­ten­burg, K. Pohl, R. Schwabe bedank­ten sich bei den Mädels für die elf tollen Jahre und der bravourösen let­zten Sai­son in der MV Liga mit Platz 5. Elf Jahre Kinder-Jugend­hand­ball beim PSV, viel Kampf und Ehrgeiz, Spaß, Siege und Nieder­la­gen und die Per­spek­tive bei den Black­La­dys weit­er Hand­ball zu spie­len, waren und sind schöne Rück­blicke bzw. Aus­sicht­en. Dankeschön Sea­Girls. Vere­in und euer Trainierges­pann wün­schen euch alles Gute!!

SeaB­ulls der mJB mit Kantersieg

Nach dem klaren Auswärtssieg let­zte Woche beim Rib­nitzer HV, legte die mJB nach und deklassierte den SV Warnemünde mit einem Kan­ter­sieg in der heimis­chen Klüschen­berghalle. Ins­beson­dere in der ersten Hal­bzeit bran­nten die Seestädter ein Angriffs­feuer­w­erk ab und lagen schon zur Hal­bzeit vorentschei­dend mit 24:14 in Führung. In Spiel­hälfte zwei wurde der Vor­sprung weit­er aus­ge­baut, um am Ende klar mit 40:22 zu gewin­nen. Mit­tler­weile auf Platz vier liegend, haben die SeaB­ulls noch Ambi­tio­nen auf den Medail­len­rang Platz drei, denn mit zunehmender Spielzeit scheinen sie immer bess­er in Fahrt zu kommen.


Nach ein­er achtwöchi­gen Punk­t­spiel­pause kam es für die Sea­Girls der wJB zum bere­its drit­ten Duell gegen den Stern­berg­er HV. Im Bezirk­spokalwet­tbe­werb des Bezirks West geht es in einem Hin- und Rück­spiel nochmal gegen den 4. und 5. Platzierten der Vor­runde. Mit ein­er vollen Bank im Rück­en war die Devise, den Geg­n­er durch die offen­sive Spiel­weise zu leicht­en Fehlern zu zwin­gen, was in der Anfangsphase auch gut gelang (3:0). Mit fortschre­i­t­en­der Spielzeit ließ die Konzen­tra­tion jedoch nach, was sich durch Abspielfehler und vergebene freie Torab­schlüsse zeigte. Beim 10:7 zur Pause blieb die Par­tie weit­er offen. Mit einem 5:1‑Lauf in der 2. Hal­bzeit wur­den dann aber doch rel­a­tiv schnell die Weichen auf Sieg gestellt. Den nöti­gen Rück­halt gaben an diesem Spielt­ag die bei­den Torhü­terin­nen Viki und Cecil­ia. Let­ztere belohnte sich in ihrem ersten Saison­spiel mit einem tollen Ein­stand. Am Ende stand ein rou­tiniert­er 20:12-Sieg auf der Anzeige, jedoch mit viel Luft nach oben.

mJD unter­liegt dem Tabellenführer

Unsere mJD reiste heute zu den Meck­len­burg­er Stieren nach Schw­erin und zeigten dort ins­beson­dere in kämpferisch­er Hin­sicht eine überzeu­gende Leis­tung. In der Abwehr wurde gut ver­schoben und aus­ge­holfen, sodass die Stiere mehrfach ins pas­sive Spiel gebracht wor­den sind. Auch im Angriff kon­nten wir uns gegen die offen­sive Abwehr der Stiere wieder­holt sehenswert Tor­chan­cen erspie­len. Lei­der ging zum Ende der Par­tie ein wenig die Kraft aus. Nichts­destotrotz nehmen wir aus der 41:32-Niederlage viele pos­i­tive Erfahrungswerte mit.

mJE1 set­zt Siegesserie fort

Im heuti­gen Spiel gegen den TSV Büt­zow feierten unsere mJE1 mit dem 35:20 Sieg bere­its den 7. Sieg in der Final­runde. Bere­its früh in der ersten Hal­bzeit spiel­ten sich unsere Jungs einen Vor­sprung her­aus (6:1, 5. Minute), den sie bis zur Hal­bzeit auf 17:9 aus­bauen kon­nten. In der zweit­en Hal­bzeit soll­ten die Jungs weit­er das schnelles Kurz­pass-Spiel und eine kon­se­quente Man­ndeck­ung forcieren. Und dies gelang. Der Ball wurde laufen gelassen, sodass sie immer wieder zu freien Tor­möglichkeit­en kamen. Die Freude über den 35:20-Sieg war groß, denn mit diesem Erfolg kön­nen unsere Jungs nicht mehr von den ersten drei Plätzen ver­drängt werden.

Tapfer gekämpft: E‑Junioren des Plauer SV zeigen großen Ein­satz gegen Wis­mar II

Im Anschluss an das erfol­gre­iche Turnier der F‑Junioren stand für einige Jungs direkt die näch­ste Her­aus­forderung an. Die E‑Junioren des Plauer SV trafen auf die zweite Mannschaft aus Wis­mar – und das mit gle­ich sechs F‑Junioren im Kad­er, die zuvor bere­its ein kom­plettes Turnier gespielt hat­ten. Trotz dieser beson­deren Sit­u­a­tion starteten die Plauer stark in die Par­tie. Von Beginn an nah­men die Jungs den Kampf an, zeigten schöne Spielzüge und hiel­ten gegen die kör­per­lich und spielerisch gut eingestell­ten Wis­mar­er voll dage­gen. Der Ein­satz wurde belohnt: Der Plauer SV ging ver­di­ent mit 6:5 in Führung. Danach gab es jedoch einen kleinen Bruch im Spiel. Wis­mar nutzte diese Phase kon­se­quent und zog auf 9:6 davon. Nach ein­er Auszeit fan­den die Plauer wieder bess­er ins Spiel, kämpften sich mit viel Ein­satz zurück und verkürzten ver­di­ent auf 9:10. Nun sah sich auch Wis­mar gezwun­gen, eine Auszeit zu nehmen. Eine frag­würdi­ge Schied­srichter­entschei­dung sorgte anschließend dafür, dass Wis­mar nach der Auszeit in Ballbe­sitz blieb. Die Gast­ge­ber nutzten den Moment und kon­nten sich bis zur Hal­bzeit auf 15:9 abset­zen. In dieser Phase fehlte in der Abwehr etwas die Zuord­nung und die Nähe zum Gegen­spiel­er, sodass Wis­mar seinen Vor­sprung weit­er aus­bauen kon­nte. In der Hal­bzeit­pause fand der Train­er noch ein­mal deut­liche Worte und motivierte die Jungs, weit­er zu kämpfen. Und genau das tat­en sie auch. Die Plauer gaben sich zu keinem Zeit­punkt auf und kämpften bis zum Schluss um jeden Ball. Am Ende set­zte sich Wis­mar mit 34:19 durch. An diesem Tag waren die Gast­ge­ber ein­fach zu einge­spielt und nutzten ihre Chan­cen kon­se­quent. Zudem merk­te man den Plauer Spiel­ern mit zunehmender Spielzeit die bere­its absolvierten Spiele und den Kräftev­er­schleiß an. Die Ent­täuschung bei den Jungs war nach dem Abp­fiff natür­lich groß. Den­noch bleibt festzuhal­ten: Es ist das erste Jahr in der E‑Jugend, und die Mannschaft hat großen Ein­satz gezeigt. Die Jungs haben gekämpft wie Löwen, nie aufgegeben und bis zum Ende alles gegeben. Auch für das Train­erteam war das Spiel eine wichtige Erfahrung. Aus solchen Par­tien kann man viel ler­nen, um die Mannschaft in Zukun­ft noch bess­er vorzu­bere­it­en und gezielt an den Schwächen zu arbeit­en. Eines ist klar: Wir sind stolz auf euch. Näch­ste Woche greifen wir wieder an – denn wir sind ein Team.

Stark­er Auftritt der F‑Junioren des Plauer SV beim Turnier in Wismar

Mit nur acht Spiel­ern reis­ten die F‑Junioren des Plauer SV zum Turnier nach Wis­mar. Trotz der kleinen Mannschaft zeigte das Team von Beginn an eine starke Leis­tung und ging hochmo­tiviert in die Spiele. Gle­ich im ersten Spiel gegen Gast­ge­ber TSG Wis­mar ließ der Plauer SV nichts anbren­nen und gewann sou­verän mit 19:1. Im zweit­en Spiel trafen die Plauer Jungs auf die Meck­len­burg­er Stiere. Auch hier zeigten sie eine konzen­tri­erte Leis­tung, spiel­ten als Team stark zusam­men und set­zten sich am Ende deut­lich mit 21:4 durch. Im drit­ten Spiel ging es gegen Mat­zlow-Gar­witz. Die Par­tie begann zunächst schwierig und die Plauer geri­eten sog­ar kurzzeit­ig in Rück­stand. Doch die Jungs bewiesen großen Kampfgeist, dreht­en das Spiel und kon­nten sich am Ende ver­di­ent mit 16:8 durch­set­zen. Beson­ders erfreulich war, dass sich alle Spiel­er mehrfach in die Torschützen­liste ein­tra­gen kon­nten. Trotz der kleinen Mannschaft überzeugten die Jungs durch großen Ein­satz, Teamgeist und viel Spiel­freude. Mit dieser starken Leis­tung kon­nten die F‑Junioren des Plauer SV ein run­dum gelun­ge­nes Turnier in Wis­mar spie­len und zeigten ein­mal mehr, was mit Zusam­men­halt und Ein­satz möglich ist.

Weit­er so, Jungs!