Küchenberghölle bleibt fest in Plauer Hand
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10. März 2026
Fynn Schwabe
In der heimischen „Küchenberghölle“ in Plau fand das Pokalturnier der Bezirksliga West, Staffel B, statt. Gegnerinnen der Plauerinnen waren Grün-Weiß Schwerin 4 sowie SSV Einheit Teterow. Mit zwei Siegen sicherten sich die Seestädterinnen am Ende verdient Platz 1 und den Einzug ins Final Four um den Bezirkspokal.
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Deutlicher Auftaktsieg gegen Schwerin (47:19)
Im ersten Spiel gegen Grün-Weiß Schwerin 4 ließen die Black Ladys von Beginn an keinen Zweifel daran, wer das Spiel bestimmen würde. Mit hohem Tempo, konsequentem Abschluss und einer stabilen Abwehrarbeit setzten sich die Gastgeberinnen früh deutlich ab.
Der komfortable Vorsprung ermöglichte es, verschiedene Aufstellungen zu testen und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Die Partie entwickelte sich zu einer souveränen Vorstellung, die schließlich in einem klaren 47:19-Erfolg mündete.
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Intensives Duell gegen Teterow (26:24)
Deutlich umkämpfter gestaltete sich die Begegnung mit dem SSV Einheit Teterow. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams agierten körperbetont, die Schiedsrichter griffen konsequent durch, sodass mehrere Zeitstrafen das Spielgeschehen prägten.
Die Plauerinnen konnten sich im Verlauf der Partie mehrfach mit bis zu vier Toren absetzen, doch Teterow blieb hartnäckig und verkürzte immer wieder. So blieb es bis in die Schlussphase hinein spannend.
Beim Stand von 25:24 für die Seestädterinnen hatte Teterow rund 30 Sekunden vor Spielende noch einmal Ballbesitz. Ein Ballverlust ermöglichte jedoch den entscheidenden Gegenstoß, den die Black Ladys zum 26:24-Endstand nutzten und damit den Sieg sicherten.
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Tabellenstand und Ausblick
Mit zwei Erfolgen belegen die Plauerinnen Platz 1 des Turniers.
Teterow folgt auf Rang 2, Schwerin auf Platz 3.
Sowohl die Seestädterinnen als auch der SSV Einheit Teterow qualifizieren sich damit für das Final Four um den Bezirkspokal.
Ein dominanter Auftakt, ein nervenstark gemeistertes Spitzenspiel – die Black Ladys haben in der heimischen Küchenberghölle eindrucksvoll ihre Qualität unter Beweis gestellt und dürfen sich nun auf die nächste Pokalrunde freuen.