BlackBulls unterliegen beim Tabellennachbarn von der Ostsee
1. Männermannschaft
1 min
16. März 2025
Jacob Grabow

Am vergangenen Sonntag reisten die BlackBulls aus Plau am See zu ungewohnter Mittagszeit in die altbekannte Sporthalle am Gerüstbauerring. Doch in dieser Saison wurden sie nicht wie gewohnt von der HSG Uni Rostock, sondern von der zweiten Mannschaft des SV Warnemünde empfangen. Gemeinsam mit den BlackBulls kämpfen die Männer von der Ostsee gegen den Abstieg aus der Oberliga M‑V. Wie das Ergebnis des Hinspiels, welches Plau mit 37:30 für sich entscheiden konnte, zeigte, durfte man von beiden Mannschaften ein schnelles und torreiches Spiel erwarten.
Den Auftakt dazu lieferten die Hausherren, die mit einem 3:0‑Traumstart direkt die erste Duftmarke in diesem Spiel setzten. Voller Vertrauen in die eigene Stärke ließen sich die BlackBulls nicht aus der Ruhe bringen, sprachen sich in der Defensive besser ab und konnten den Fehlstart mit dem Treffer zum 3:3 zunächst egalisieren. Von nun an waren beide Teams voll im Spiel und schenkten sich nichts. Während die Gastgeber immer wieder mit Tempo aus der ersten oder zweiten Welle zu Abschlüssen kamen, mussten die Plauer viel Energie im Positionsangriff investieren, um zum Torerfolg zu kommen. Der Halbzeitstand von 12:12 wurde dem bisherigen Spielverlauf gerecht und versprach eine spannende zweite Hälfte.
Wie so häufig in dieser Saison durften sich die Plauer keine Phasen der Unachtsamkeit erlauben, wenn sie diese engen Spiele für sich entscheiden wollten. Leider lassen sich die 35. und 36. Spielminute, in denen die Warnemünder mit gleich vier einfachen Toren auf 17:14 stellten, nicht anders beschreiben. Wie schon zu Beginn der ersten Halbzeit liefen die BlackBulls somit früh einem 3‑Tore-Rückstand hinterher. Mit dieser zweiminütigen Ausnahme zeigte sich ein ähnlich ausgeglichenes Spiel wie in Halbzeit eins. In den folgenden zehn Spielminuten verkürzten die BlackBulls mehrmals ihren Rückstand, kamen aber nie näher als auf zwei Tore beim 23:21 heran. Um erneut auszugleichen, verteidigten die BlackBulls an diesem Sonntag schlichtweg nicht gut genug. Gegen die mittlerweile zwei Kreisläufer des SV Warnemünde fand man kein adäquates Gegenmittel. In der Crunchtime zog das durchgehend hohe Tempo der Gastgeber ihren Gästen endgültig den Zahn. Auch wenn die BlackBulls bis zuletzt nicht aufgaben und alles in die Waagschale warfen, reichte die Geschwindigkeit in der Rückwärtsbewegung nicht immer aus. Am Ende gewann die zweite Mannschaft des SV Warnemünde verdient mit 34:26.
Für die BlackBulls heißt es einmal mehr, die Köpfe oben zu behalten und die richtigen Schlüsse aus diesem Spiel zu ziehen, denn am kommenden Sonntag haben sie gegen Stralsund nichts zu verlieren.