Black Ladys vergeben Heimsieg in der Crunchtime
1. Frauenmannschaft
1 min
08. März 2025
Janin Heiden

Am vergangenen Samstag empfingen die Black Ladys in der heimischen Klüschenberghölle den Schwaaner SV zum Rückspiel. Nachdem das erste Aufeinandertreffen auswärts mit einem sehr dünnen Kader und einer hohen Niederlage endete, gingen die Plauerinnen mit viel Selbstvertrauen und einer vollen Bank in das Heimspiel. Ziel war es, vor den eigenen Fans eine Revanche zu starten und sich mit einem Sieg für die deutliche Auswärtsniederlage zu revanchieren.
Zu Beginn des Spiels ließen die Black Ladys keine Zweifel an ihrer Entschlossenheit aufkommen. Sie agierten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff mit viel Tempo und Präzision. Durch konsequente Abschlüsse und eine gut organisierte Abwehr setzten die Plauerinnen die Gäste immer wieder unter Druck, so gingen sie mit einer knappen 13:12-Führung in die Pause.
Die zweite Hälfte begann ebenfalls vielversprechend für die Black Ladys. Doch im weiteren Verlauf der Partie war es immer wieder der Schwaaner SV, der mit schnellem Spiel und aggressiven Angriffen punktete. Ab der 40. Spielminute entwickelte sich ein echter Schlagabtausch, in dem keine der beiden Mannschaften einen deutlichen Vorteil erlangen konnte. In dieser Phase war es vor allem Torhüterin Anika Baumann, die mit mehreren starken Paraden eine drohende Niederlage zunächst noch verhindern konnte.
In der 53. Minute dann der Wendepunkt: Mit einem knappen Rückstand von 23:24 ließen die Plauerinnen in einem entscheidenden Moment ihre Nervosität spüren. Zwei schnelle technische Fehler in Folge brachten die Gäste wieder in Ballbesitz. Der Schwaaner SV nutzte diese Fehler eiskalt aus und konnte durch zwei schnelle Tore die Führung ausbauen (23:26).
Trotz einer erneuten kämpferischen Antwort der Black Ladys, blieb der Schwaaner SV durch sein schnelles Spiel und eine starke Abschlussqualität in den entscheidenden Momenten konstant gefährlich. In den letzten Minuten konnten die Gastgeberinnen den Rückstand nicht mehr aufholen, und so mussten sie sich letztlich mit 26:29 geschlagen geben.
Für die Black Ladys bleibt zu hoffen, dass sie sich in den nächsten Partien auf ihre Stärken besinnen und die nötige Kaltschnäuzigkeit in den entscheidenden Phasen entwickeln, um zukünftig auch solche knappen Spiele wieder für sich zu entscheiden.